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Das Sozialwesen bleibt dynamisch

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Dr. Luca Critelli ist seit 1. Januar 2012 neuer Direktor der Abteilung Familie und Sozialwesen. post24 hat mit ihm ein Gespräch über die Themen und die Entwicklung des Sozialwesens in Südtirol und im allgemeinen gesprochen.

Herr Dr. Critelli, sie übernehmen jetzt diese Abteilung in einer Zeit, die von der Krise, besonders von der Wirtschaftskrise bestimmt ist. Immer wieder ist die Rede davon, dass bestimmte Leistungen gestrichen oder zumindest eingeschränkt werden müssen, da das große Sparen angesagt ist. Wie kann man trotzdem positiv an diese Aufgabe herangehen?
Es heißt nun schon seit einigen Jahren immer wieder, dass Einsparungen vorgenommen werden müssen. In Wirklichkeit, wenn man sich die Bilanzzahlen des Sozialbereichs anschaut, sind diese auch in den letzten Jahren immer irgendwie angestiegen. Rein technisch gesprochen, heißt das also, dass bis heute in der Summe nicht gekürzt worden ist. Es hat immer ein Plus gegeben.
Was sich sicher geändert hat, ist die Tatsache, dass wir zwei Jahrzehnte eines rasanten Ausbaus hinter uns haben (der sozialen Dienste wie auch der monetären Leistungen) und dass diese Dynamik mindestens seit drei Jahren nicht mehr da ist.

Das wichtigste ist jetzt aber, dass die EEVE ausgebaut wird

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Die „einheitliche Einkommens- und Vermögenserfassung“ EEVE ist nun seit fast einem halben Jahr in Kraft.
Dr. Werner Atz, Geschäftsführer des KVW, ziehr eine erste Bilanz.


Die EEVE ist ja ein Instrument, das jetzt mit 1. September 2011 in Angriff genommen worden ist. Es hat vor der Einführung dieses Instruments eine sehr intensive und diskussionsreiche Zeit gegeben. Heute muss man sagen, dass – auch bedenkend, dass die effektive Vorbereitungszeit relativ kurz gewesen ist – das Instrument gut gemacht worden ist. Es ist auch bei den betreffenden Personen gut angekommen und es hat eigentlich – vielleicht auch überraschenderweise – keine größeren Meutereien gegeben. Die Menschen sehen in diesem Instrument ganz klar einen Schritt hin zum Bürokratieabbau und das kommt gut an.

Dialogo sulle politiche sociali

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Continua il dialogo sulle politiche sociali in Alto Adige.
Dopo l’incontro a Brunico sui tema della migrazione (vedi documentazione sul sito della Ripartizione Famiglia e politiche sociali e l’articolo “Gli immigrati buoni” su post24), questa volta ci si concentra sul dialogo con l’imprenditoria.
Il tema della discussione sarà: “Assunzione di responsabilità: proposte per evitare i rischi di  povertà”.

DIALOG Familie – Soziales - Senioren

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Auch in diesem Jahr bringt das Fernsehmagazin „Dialog - Familie Soziales Senioren“ eine bunt gemischte Auswahl an gesellschaftlichen und sozialen Themen; diesmal geht es um „Sicheres Rodeln“, um ein ganz besonderes Klassentreffen, um einen arbeitsamen Brixner und die Behindertenwerkstatt in Prad.
Die nächste Sendung
RAI Sender Bozen
28.01.2012 – 20.20 Uhr
Wiederholung: 30.01.2012 – 21.30 Uhr

Plädoyer für Sozialstandort Südtirol

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Der KVW sieht in drei Bereichen Handlungsbedarf

Der KVW appelliert an die Regierung in Rom und an die Landesregierung, den „Sozialstandort Südtirol“ zu stärken und klare soziale Signale zu setzen.

Soziale Hilfeleistungen als Rechtsanspruch

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Ein Gespräch mit Abteilungsdirektor Karl Tragust
aufgezeichnet von Toni Colleselli

Dr. Karl Tragust verlässt mit Jahresende nach fast zwanzig Jahren die Leitung der Landesabteilung Familie und Sozialwesen an dessen Aufbau er wesentlich beteiligt und dessen erster Direktor er war. Zu diesem Anlass haben wir ein Gespräch über die Entwicklung des Sozialwesens in diesen Jahren und die wichtigsten Zukunftsperspektiven geführt.


Herr Tragust, können wird kurz skizzieren, was sich in diesen fast zwanzig Jahren in der Südtiroler Sozialpolitik geändert hat.

Als ich angefangen habe war das Sozialwesen eher eine Nischengeschichte; klein, wichtig, aber sehr zersplittert. Die einzelnen Bereiche, Behinderung, Jugend, Familie, Senioren, Grundfürsorge, habe kaum miteinander geredet. Das waren alles irgendwie kleine Republiken.

Last Updated on Friday, 23 December 2011 08:35

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